
Vom 25. April bis 12.Mai 2025 besuchen wir als 13-köpfige Delegation der deutschen Clubs Lübeck und Varel sowie des Schweizer Clubs Solothurn vier verschiedene indonesische Clubs auf der Insel Java: Jakarta, Bogor/Depok, Yogyakarta und Surabaya. Wir waren bei privaten Familien untergebracht und lernten so die unterschiedlichen Lebensführungen kennen.
Der Verkehr in den riesigen Städten beeindruckt uns kolossal, alle Lücken zwischen den Autos werden von Motorrädern genutzt. Wir besuchen Moscheen und Tempelanlagen, Märkte und Malls, Vulkane und Teeplantagen, Obst- und Reisanbau, Schulen und Universitäten, einen Festivalumzug und eine Hochzeit.
Zu Essen gibt es morgens, mittags und abends Suppe, Reis oder Nudeln, Huhn oder Tofu und Gemüse, dazu drei Wochen lang alkoholfreie Drinks und viel Wasser. Das Klima ist tropisch: heiß und schwül mit heftigen Gewittern am Nachmittag. Eine ungewöhnliche Erfahrung für uns, spannend und herausfordernd.

Weite, weite Landschaften mit Pferdeherden, Kuh- und Yakherden, Schaf- und Ziegenherden! So präsentieren sich die halbwilden Herden. Unendliche wie mit grünem Samt überzogene Steppe und Berge. Über uns kreisen die Adler und die Geier. In der Ferne liegen die Gers/Jurten der Nomaden.

Zum Eingewöhnen waren wir die ersten Tage in Birmingham, wo sich die Stadt zwar nicht im besten Sommerwetter, aber sonst doch in ihrer individuellen Schönheit und Besonderheit präsentierte. Die Stadt der vielen Kanäle, als Industriestadt im 19. Jhd. gestartet, hat sich ihren besonderen Charme bewahrt, indem sie auf ihre Traditionen stolz ist, aber heute durch Viertel am Kanal und umgewidmete Bauten für die Bürger und Touristen viel Lebensqualität bietet.
Unser Besuch in Liverpool, im Museum der „Fab Four“ (Beatles) war spannend, die Stadt wirkte neu und aufgeräumt. Leider war das Wetter uns nicht wohlgesonnen, es regnete ohne Unterlass, was die Stimmung durchaus trübte.
Es ging weiter nach Loughbourough. Unsere Gastgeber, der Klub, besteht nur noch aus zwölf Mitgliedern, bestachen durch besondere Herzlichkeit und Engagement. Gegen das englische Regenwetter konnten auch sie nichts ausrichten. Eine hübsche
Stadt, wunderschöne Gärten, die wir besichtigen durften. Tanzeinlagen mit Clogs und ein Gruppentanzabend rundeten den Besuch ab.

Im September 2022 brach eine zehn Personen umfassende "gesamtdeutsche Gruppe" mehrerer Clubs in Richtung USA auf.
Mit einer Kennenlern-Party, einem Rundgang durch Kalamazoo, einer Weinprobe und einem Besuch des May-Hauses sowie einer Segeltour auf dem Lake Michigan verging die Woche wie im Flug.
Nach einem Zwischenstopp in Atlanta, fuhren wir dann in einem Minivan unserer zweiten Woche in Huntsville Alabama entgegen.
In Huntsville, der "Rocket City", wurden wir stilecht mit dem Modell einer Saturn V Rakete empfangen und von NASA-Veteranen geführt. Auch mit der dort angebauten Baumwolle kamen wir in Kontakt. Im nahegelegenen Lynchburg Tennessee gab es eine Weinprobe. Der Besuch einer Whiskydestillerie durfte auch nicht fehlen. Die landschaftliche Schönheit des Lake Guntersville konnte auf einer Bootsfahrt genossen werden. Einblicke in die örtliche Wirtschaft erhielten wir durch Besuche bei einer Biotechnologiefirma und der Polaris-Fabrik, die Allradfahrzeuge und auch das berühmte Indian- Motorrad herstellt.

2018 Chisinau (Moldawien)
Zusammen mit dem Club aus Halle (Saale) machten sich sechs Botschafter aus Varel auf den Weg in die Hauptstadt der Republik Moldau und bekamen dort u.a. Einblicke in eine Schule und das Leben auf dem Lande.Besonders beeindruckte der Besuch eines Weingutes mit unterirdischem Gängesystem.

2016 Tashkent (Usbekistan)
Am frühen Morgen sind wir in Tashkent gelandet. Aus den Fenstern des Flugzeuges strahlte uns ein wunderschönes Morgenrot entgegen. Nachdem wir das Hotel bezogen hatten und uns ein wenig erfrischen konnten, besichtigten wir die Altstadt von Tashkent mit ihren Moscheen und Koranschulen. Ein kleiner Eindruck von einem wunderschönen Land wie im Märchen.

2015 Medicine Hat (Kanada)
Am späten Nachmittag des 18.7.15 kam unser Reisegruppe, die aus 14 Personen bestand, auf dem Flughafen in Calgary an. Dort wurden wir am nächsten Tag von den Austauschleiterinnen mit einem Loungebus abgeholt und es ging zuerst in die kanadischen Badlands bei Calgary, wo wir das Royal Tyrell Museum besichtigten. Hier befindet sich die weltweit größte Ausstellung von Dinosaurierknochen und –Skeletten, die im Red Deer River Valley gefunden wurden.
In Medicine Hat lernten wir den bildenden Künstler Jim Marshall kennen, der imposante Murals aus Ziegelsteinen erstellt, die „Brick Walls“ genannten werden.
Bei einem Ausflug nach Fort Walsh erlebten wir den Musical Ride der Royal Canadian Mounted Police in ihren typischen roten Uniformen auf ihren schwarzen Pferden.
Weitere neue Erfahrungen waren auch ein Rodeo in Stampede oder das gemeinsame Golfspielen.

2015 Olympia (USA)
Am ersten Tag besuchten wir das Capitol in Olympia, den Regierungssitz des Staates Washington. Bei einer Führung lernten wir viel über die Regierungsform, die Gerichtsbarkeit und das imposante Bauwerk.
Wir unternahmen einen Tagesausflug zum Mt. St. Helens, wo wir vom Besucherzentrum aus den Krater des 1980 ausgebrochenen Vulkans einsehen konnten. Bei Wanderungen in der Vulkangegend, konnten wir die Auswirkungen vor Ort erahnen.
Bei einer Tour nach Seattle, mit dem Besuch der 184m hohen Spaceneedle und einer Duck-Tour, stand der Spaß im Vordergrund. Wir lernten etwas über die Squaxin-Indianer, über eine Shellfishfarm und beim Barbecue am Strand konnten wir erste Erfahrungen beim Paddeln sammeln.
Die Farewellparty in einem schönen Gartenambiente schloss auch diese Woche ab







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