Westliche Mongolei - wir waren da!

Weite, weite Landschaften mit Pferdeherden, Kuh- und Yakherden, Schaf- und Ziegenherden! So präsentieren sich die halbwilden Herden, die je nach Laune die Straße überqueren, dort verweilen und mit Hupen vertrieben werden.  Unendliche wie mit grünem Samt überzogene Steppe und Berge. Über uns kreisen die Adler und die Geier. In der Ferne
liegen die  Gers/Jurten der Nomaden. Ab 16.00 werden einige der Herden zum Melken zusammen getrieben. Mit Pferden, den kleinen flinken der Mongolen oder ganz aktuell mit dem Motorrad. 

Nach stunden- fast tagelangen Fahrten mit dem Geländebus, schwer durchgeschüttelt von fast unwegsamen Pisten kommen wir an den Gercamps an. Wunderbare Lagen an Seen in der Ebene oder auf 2000m Höhe, an heißer
Schwefelquelle mit verschiedenen Becken. Rundherum voralpine Hänge mit einer unglaublichen vielfältigen Blumenpracht. Wir schlafen in den Gers, zu viert oder fünft, nehmen die sehr einfachen oder minimalen Sanitäranlagen in Kauf.
 
Leider haben wir an den schönsten Orten Pech mit dem Wetter, es regnet viel und ergiebig. Buddhistische Kloster in extremen Lagen erklimmen wir, ebenso einen erloschen Vulkan. Zurück in der Hauptstadt hat uns der Stau wieder und eine z.T. abenteuerliche Bebauung. Hier findet sich noch viel aus der Sowjetzeit, und so sieht es auch aus. Ulan Bataar ist keine Schönheit!

Was für eine Vielfalt und noch weitgehend authentisch! Wie lange noch?
Unterwegs waren die Vareler und einige Mitglieder von FF Cottbus und Schwerin.